Mühle Bertha soll eine neue Kappe bekommen

30.08.2018

Bei der Scheckübergabe: Bürgermeister Johann Börgmann und Dörte Lossin (Mitte) mit den Mitgliedern der Interessengemeinschaft Mühle Bertha, der Familie de Berg, Vertretern der Gemeindeverwaltung, des Klostervereins, Olaf Engelhardt von Lotto Niedersachsen, Ihlowerfehns Ortsbürgermeister Wilhelm Flessner sowie Julian Jetses, Ratsmitglied der Gemeinde Ihlow.

Einen symbolischen Scheck in Höhe von 57 000 Euro für die Instandsetzung der Kappe der Mühle Bertha übergaben jetzt Dörte Lossin, Ortskuratorin Oldenburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, und Olaf Engelhardt von der Lotto Niedersachsen an Ihlows Bürgermeister Johann Börgmann. Vor Ort ließen sich die Besucher die nötigen Baumaßnahmen erläutern und suchten das Gespräch mit den Mitgliedern der Interessengruppe zur Wiederinstandsetzung des Galerieholländers.

Die Windmühle befindet sich südlich der Ortschaft Ihlowerfehn an der Kreisstraße auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes. Sie wurde 1870/1871 als Pelde- und Mahlmühle erbaut. 1929 baute man eine Motoranlage ein, 1962 wurde der Betrieb eingestellt.

Bei der Windmühle Bertha handelt es sch um einen einstöckigen Galerieholländer mit Steert. Das Flügelsystem bestand ursprünglich aus vier Segelgatterflügeln von gut 20 Metern Durchmesser, heute weist die Mühle nur vier Stahlruten auf. Im Innern ist Mühlentechnik auf früheren und den umbauzeiten erhalten.

Das Kammrad der Kappe, das inst vom Flügelsystem angetrieben wurde, wurde bei einer Erneuerung in der 1980er Jahren zu klein konzipiert und steckt fest. Um die Drehbewegungen zu unterbinden, mussten die Flügelgatter entfernt werden.

Um die Mühle wieder in einen funktionstüchtige Zustand zu bringen, muss die Kappe entfernt werden. Das sogenannte Kammrad und die Rollebene der Kappe müssen erneuert werden. Ebenfalls sollen die Flügel wieder Gatter bekommen.

 

 

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