Kinderkrippe "Stöpkehuus" Westerende

Die Kinderkrippe "Stöpkehuus" befindet sich im Ortsteil Westerende-Kirchloog. Die eigenständige Kinderkrippe mit nur einer Gruppe für 15 Kinder ist zurzeit in einem temporären Container untergebracht. 

Konzept der Kinderkrippe "Stöpkehuus"


v.l.n.r.: Mareke Clemenz (Sozialassistentin), Julia Bidlingmeier (Erzieherin und Fachkraft für Integration), Dalina Martens (Leitung, Erzieherin und Fachkraft für Kleinkindpädagogik)

Dalina Martens

Kinderkrippe Stöpkehuus

Telefon: 04941 - 6981713
Email: stoepkehuus(at)ewe.net
Adresse: Auricher Straße 15, 26632 Ihlow


Einblicke in unsere Kinderkrippe

Unsere Krippe verfügt über eine Platzkapazität von maximal 15 Krippenplätzen. Die Kinder im Alter von eins bis drei Jahren werden in einer altersgemischten Gruppe betreut.

Die Größe einer Gruppe beträgt in Krippen höchstens 15 Kinder; bei mehr als 7 Kindern unter zwei Jahren in einer Gruppe jedoch höchstens 12 Kinder.


Grundlage unserer pädagogischen Arbeit

Wir lehnen unsere pädagogische Arbeit an die Erkenntnisse Emmi Piklers an und möchten hier einen kurzen Einblick in ihren Lebensweg und ihre Ansichten bezüglich der kindlichen Entwicklung geben.

Die Forschung von Emmi Pikler galt der selbstständigen Aktivität im Säuglings- und Kleinkindalter. Sie beschäftigte sich mit der aktiven und ungestörten Bewegungsentwicklung des Kindes und seinem eigenständigen Spiel.

Aus ihren Beobachtungen und Dokumentationen entstanden Prinzipien und Theorien, die wir in unserer Kinderkrippe mit den Kindern schätzen, umsetzen und berücksichtigen.

Emmi Pikler wurde am 09.01.1902 in Wien geboren. Dort verbrachte sie ihre frühe Kindheit. Ihre Mutter war „Kindergärtnerin“, und ihr ungarischer Vater war Handwerker. Emmi Pikler wuchs ohne Geschwister auf. Als Emmi Pikler zwölf Jahre alt war, verstarb ihre Mutter.

Sie entschloss sich bereits früh dazu, Medizin zu studieren, um Kinderärztin zu werden und kehrte zurück nach Wien. Im Jahr 1927 promovierte sie und wurde Fachärztin für Kinderkrankheiten.

Durch ihren Ehemann (Mathematiker und Pädagoge) wurden ihre entwicklungsphysiologischen Überlegungen bestätigt.

Ihrem ersten Kind, einer Tochter, gab sie viel Geduld und freie Bewegungs-möglichkeiten, um schnell zu erkennen, wie wichtig kleinste Details für eine positive Entwicklung des Kindes sind.

Zehn Jahre arbeitete Emmi Pikler als Familienärztin. Nach dem Krieg bekam sie zwei weitere Kinder.

Im Jahr 1946 eröffnete sie das Säuglingsheim „Loczy“ in Budapest, in dem Waisenkinder aufgenommen wurden.

Nach ihrer Pensionierung im Jahr 1978 bot Emmi Pikler weiterhin ihre wissenschaftliche und beratende Tätigkeit im „Loczy“ an. Mit ihren Erkenntnissen entwickelte Emmi Pikler eine neue Betreuungs-Erziehungs-Philosophie.

Im Jahr 1984 starb sie nach kurzer und schwerer Krankheit. Ihre Tochter Anna Tardos (Kinderpsychologin) führt die pädagogische Arbeit im „Loczy“ fort.

Wir vertreten die Ansicht, dass ein Kind sich nur wohlfühlen kann, wenn es sich sicher und angenommen fühlt.

Wir als Krippenteam unterstützen jedes einzelne Kind in seiner Eigenständigkeit und begleiten es so ein kleines Stück auf dem langen Weg seiner individuellen Entwicklung im Krippenalltag.

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